Freitag, 17. Mai 2013

Von wem

könnte dieser Artikel im Spiegel sein: "Das Schicksal scheint beherrschbar geworden: Die Brustoperation der Hollywood-Göttin Angelina Jolie suggeriert, dass es möglich ist, in alle Ewigkeit jung, gesund und schön zu bleiben. Der Mensch wird zur Biomasse ohne höheres Geheimnis." Das ist der Anfang, der Teaser.

Naja, der letzte Satz verrät's.

Dienstag, 14. Mai 2013

Neue Vorschauen.

Da hab ich dann aufgehört zu lesen: "Eine Gruppe von Reservisten wird nachts zu einer einsamen Schranke im Wald gebracht und dort alleingelassen. Keiner von ihnen weiß, was und wen sie an dem Kontrollpunkt beobachten, gegen wen und warum sie kämpfen sollen. Die namenlosen Soldaten wissen nicht einmal, ob der Krieg überhaupt noch andauert. Ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt sind sie allein ihrem Kommandanten unterstellt. In dieser kafkaesken Situation..." An dieser Stelle hat's mir endgültig gereicht. (Vorschautext, nicht ein Auszug aus dem Buch.)

Sonntag, 12. Mai 2013

Und warum

entsteht (entstand) das Dao der Wirkungen? Zufall? Einfach so? Oder ist es durch etwas angestoßen worden? Aber wie kann die Leere Wirkungen hervorbringen? Und wenn es entstanden ist, wird es wieder vergehen? Und so weiter?

Lehre das Dao, Yürgen!

Einen Roman zu schreiben

ist eine elende Plackerei. Ich ziehe meinen Hut vor denen, die das gut können. (Betonung auf gut. Was hinschludern ist einfach...) Und da Anne letzt mal wieder gefragt hat, was ich mag (anscheinend liest sie meine Rezensionen nicht), sei hier stellvertetend für viele der wunderbare Roman von Christiane Geldmacher genannt: Love@Miriam. Hier noch eine Rezension von Thomas Klingenmaier in der Stuttgarter Zeitung.

Kaufbefehl!

Samstag, 11. Mai 2013

Und Yürgen schreibt

über die Haartracht des Laozi, sie sei wie die von Martin Walser.

Neue Vorschauen...

... auch eine alte Rubrik. Heute was zum Kichern: Im Februar nächsten Jahres erscheint der Krimi "Schnurr mir das Lied vom Tod. Kater Serrano ermittelt." Piper Verlag.

Freitag, 10. Mai 2013

Jingles,

das sind doch die kleinen Musikstückchen, die man in der Werbung hört... Yürgen schreibt jetzt von einem Jingle-Königreich. Das war mir neu. Kannst du, lieber Yürgen, noch mehr davon erzählen? - Sonst hab ich aber ausnahmsweise keine Fragen.

Doch, eine noch: Bringst du mir ein Päckchen Tee mit?

Donnerstag, 9. Mai 2013

Kleinemaus' Blog

über ihre Zeit in Wudangshan fängt hier an.

Yürgen singt

das Lob der kleinen Dinge. Demnächst kommt er uns noch mit dem Lob der Langsamkeit. - Aber was spotte ich, er hat ja recht.

Ist eigentlich die kleine Maus Xiaomo auch in Wudangshan? Ach, da ist sie ja. Und mir hat wieder keiner was gesagt!

Montag, 6. Mai 2013

Mal abgesehen davon, dass,

lieber Spiegel, eine Bühne kaum aus allen Nähten platzt, wenn eine Schriftstellerin auf ihr sitzt und was vorliest... (#Sprachwurstigkeit)... Aus allen Nähten platzt die zweite Bühne, wo Schriftstellerin Kathrin Passig über die Bedingungen ihrer literarischen Arbeit nachdenkt. Wenn sie am Computer einen Satz aufschreibe, tue sie das als Autorin, schaue ihn sich aber danach gleich aus Lesersicht an, erklärt die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin und spricht von einer noch ausbaufähigen Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Das ist ja Unsinn. Wozu braucht sie dazu einen Computer? Und was hat das mit dem Internet zu tun?

* schüttelt den Kopf

Ganz genau.

Nichts sollt ihr machen. Ist das denn so schwer?
Ja!


Meint Yürgen und schreibt von Säuen und Händen und Wasser. Naja, macht nichts.

Sonntag, 5. Mai 2013

Einen schönen Rückblick

auf die Schauspielspielzeit des Badischen Staatstheaters gibt es hier vom Honigsammler zu lesen. Leider alles nur zu wahr: Sie machen kein gutes Theater, sie machen nicht mal handwerklich sauberes Theater, sie machen Zielgruppentheater. Die Folge: Weniger denn je fühlte ich mich in den letzten zwei Jahren persönlich angesprochen: die Themen und/oder inszenatorischen Haltungen sind mit mir leider oft nicht kompatibel - selten zuvor habe ich mir so wenige Eintrittskarten besorgt als in dieser Spielzeit und dazu tendiert, in diesem Blog, der dazu da ist, die Qualität des Karlsruher Schauspiels zu loben, lieber aus anderen Städten zu berichten.

Samstag, 4. Mai 2013

Yürgen schreibt

übrigens auch auf Spanisch. Dunnerlittchen.

Das Jahr der Schlange.

Yürgen schreibt dazu: "Die Schlange ist das Tier der Phase Metall, wird verkörpert von Lunge und Dickdarm und erzeugt die Empfindungen von Kummer und Sorge." Und die schönere Seite davon? Denn sicherlich gibt es auch eine Kehrseite, Yürgen...

Aha: "Den geistigen Aspekt von Metall nennen wir auch Körperbewusstsein. Das vegetative System, das Instinktive, verbinde ich damit. Zu schlafen, wenn man müde ist, zu essen, wenn sich der Hunger meldet. Das Blut zirkuliert, ohne dass wir einen Gedanken daran verschwenden, wir verdauen, spalten Nahrung auf, verteilen die Nährstoffe im System, während wir in Gedanken ganz wo anders sind."

Hat es auch etwas mit Häutungen zu tun? Das würde gut zu meinem jetzigen Leben passen. Wie die Sarden sagen: "La vida mia intribulia." Und Metall? Ist das auch Geld? Und die Lunge? Ist das Aufatmen. Oder der schöne Rhythmus von Einatmen und Ausatmen, dieses natürliche Spiel von Zusammenziehen und Ausdehnen? Aufnehmen und Ausscheiden? Verdauen und Ablehnen?

Yürgen?

Freitag, 3. Mai 2013

Dass Kafka witzige Texte

geschrieben hatte, sollte eigentlich inzwischen klar sein. Ist es aber vielen immer noch nicht. Die sollten mal einen Blick in Christiane Geldmachers Interpretation des "Proceß" (so hat's Kafka geschrieben) werfen. Lobenswert.

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"Mein Bellarmin! wo finden...
muss es richtig nach dem Absatz heißen, und der...
Kle (Gast) - 18. Mai, 16:57
Heidegger-Liebling Hölderlin...
wenn auch radikaler (aus zufälliger gestriger...
Kle (Gast) - 18. Mai, 16:47
Wie schade
oster (Gast) - 18. Mai, 10:06
Teaser?
jedenfalls bin ich über die Sätze auch…...
Kle (Gast) - 17. Mai, 22:52
ob da was sein kann,...
das hat doch schon der Parmenides von Elea überlegt....
oster (Gast) - 17. Mai, 21:36
Wir haben,
wenn es in der Buchhandlung zu langweilig war, zwei...
Giorgione - 16. Mai, 18:09
Genau, Heidegger.
Der hat alles totgeredet, bis nix mehr übrig war....
Anobella - 16. Mai, 09:17
Wäre nur Nichts,...
warum ist nicht Etwas? Wenn die Frage nach dem Nichts...
Kle (Gast) - 13. Mai, 22:23

Lesebefehl (-empfehlung)

A.L. Kennedy: Was wird Wagenbach Verlag --------------------------------------------- Shaun Tan: Die Fundsache. Carlsen Verlag --------------------------------------------- Christian Geißler: Wird Zeit, dass wir leben. Rotbuch Verlag. vergriffen --------------------------------------------- Yijing. Übers. von Gia Fu Feng. Theseus Verlag. vergriffen

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