Dienstag, 29. April 2008

Ich bin dann mal

weg.

Samstag, 26. April 2008

Zwei Tage habt ihr noch.

Dann wird dieses Blog geschlossen. (Huch!) Für vier Wochen. (Achso...) (Ruhe, dpr!)

Ein sehr sympathisches Interview

mit Reinhardt Mey steht heute in der taz. Hauptsächlich geht es um die Nachkriegszeit und um Burg Waldeck. Ach, waren das noch Zeiten!

Putzig.

IOC-Chef Jacques Rogge fordert den Westen auf, die Kritik an China einzustellen. Man müsse Geduld mit der Regierung in Peking haben. Was hat denn der im Kopf? Nüscht, oder? Bei aller Vorsicht vor der Bewertung fremder Kulturen, aber das geht dann doch nicht: "Wir haben 200 Jahre gebraucht, um uns aus der Französischen Revolution zu entwickeln. China hat 1949 angefangen." Also warten wir in Ruhe ab, was uns die nächsten 200 Jahre bringen. Natürlich nicht die Wirtschaft, bei der geht es ganz schnell mit der Akzeptanz.

Anhand der

Krimiwelt-Besenliste bejammert Ludger zu Recht, dass in Hamburger Buchhandlungen die Liste nicht aushängt und dass die Bücher aus kleinen Verlagen auch nicht ausliegen.

Andererseits gibt er als ersten Kauf-Link Amazon an. Amazon aber ist neben den Konzernen der schlimmste Konkurrent des kleinen Sortimenters und auch datenmäßig kein so arg nettes Unternehmen.

Das beste eingewanderte Wort

ist Tollpatsch. Hat das Goethe-Institut entschieden. Tollpatsch kommt aus dem Ungarischen: Talpas' nannte man ungarische Fußsoldaten im 17. Jahrhundert. 'Breitfüßig, schwerfällig' war die Bedeutung dieses Spitznamens (ung. Talp = Sohle, Fuß)."

Freitag, 25. April 2008

Na ja.

Exit Music von Ian Rankin kommt im Herbst auch auf deutsch, Goldmann Manhattan.

Neuer Titel, genau der richtige für dpr.

Ich gucke gerade die Herbstvorschauen aus dem Hause Goldmann durch. Da finde ich genau das richtige Buch für dpr (und was für ein schöner Ankündigungstext):

Jack ist Übersetzer, und der Suche nach dem perfekten Wort gilt seine ganze Leidenschaft. Gemeinsam mit seiner Freundin Beth lebt er in einer kleinen Kirche am Rande von Sydney. Eines Tages entdeckt er in der Krypta ein altes Manuskript, verfasst in einer Schrift, die ihm gänzlich unbekannt ist. Fortan ist er besessen von dem Drang, das mysteriöse Dokument zu entziffern. Doch alsbald wird seine Recherche empfindlich gestört - denn all diejenigen, die mit dem Manuskript in Berührung kommen, geraten in tödliche Gefahr. Jack verstrickt sich immer tiefer in seine fieberhafte Suche nach Antworten und begreift erst im letzten Moment, dass er dabei ist, seine Liebe zu Beth seinem Wahn zu opfern… Ein junger Mann, der durch ein rätselhaftes Manuskript beinahe den Verstand verliert.

Klasse. Bei Page & Turner kommt anscheinend auch nur Mist diesen Herbst.

Eine witzige Geschichte

erzählt Bernd. Da gibt es eine Riesenauseinandersetzung in den Blogs von Tess Gerritsen: Das Buch einer Autoren (Herz- und Schmerzliteratur) wird bei Amazon von einer Leserin tendenziell ablehnend besprochen, die Autorin belehrt die Rezensenten, wie sie das Buch hätte lesen sollen und wie gewisse Cachedokumente andeuten, versucht die Autorin über Leser/Fans die Rezensentin in Misskredit zu bringen … wer will, kann es bei Dear Author oder bei GalleyCat nachlesen.

Tess Gerritsen schrieb auf ihrem Blog einen Eintrag über die Geschichte, wobei sie kund tat, dass sie die Sache vielleicht nicht gut heiße, aber die Emotion der Autorin verstünde; ferner schrieb sie den verfänglichen (mittlerweile von ihr abgeänderten) Satz “[...] But her [die Autorin, bk] major foolishness was that she got caught at it.“

Dieses ärgert nun die Leute bei Dear Author, und es entwickelt sich ein Ping Pong Spiel zwischen den Kommentaren bei Dear Author und jenen bei Tess Gerritsen.

Wer Zeit und den richtigen Humor hat, dem kann ich nur empfehlen, sich das anzutun. Musterbeispiel über die Eigendynamik von Kommunikationsproblemen, Missverständnissen, aufkeimenden persönlichen Beleidigungen usw. usf. im Internet: Etwas 400 Kommentare sind hin und her geflogen.
(Korrekturen von mir, GP)

Ja, das kann schnell passieren. Wer schreibt, wer sich persönlich äußert, wird schnell missverstanden. Das ist auch einer der Gründe, warum sich diese törichten Emoticons entwickelten, weil man damit klar machen kann, was man ironisch gemeint hat. Ganz, ganz schnell ist man beleidigt. Mir geht das auch manchmal so, wenn ich nicht weiß, ob dieser oder jener seine beleidigenden Ausdrücke nicht auch ironisch meint. dpr zum Beispiel konnte ich zunächst auch nicht einschätzen, inzwischen schon. (Da weiß ich nämlich, dass er einfach nur verletzend und beleidigend sein will - Ironie aus) Da bin ich nämlich auch ein Sensibelchen. Ebenso wie ich Verrisse an meinen eigenen Büchern nicht leiden kann, sondern darunter leide.

Nur, der Unterschied ist, und auch Bernd gibt diesen hilfreichen Tipp, dass ich nicht sofort, gekränkt wie ich bin, antworte. Sondern vielleicht was schreibe und die Antwort erst mal liegen lasse, bis sich die Kränkung etwas gelegt hat und ich wieder normal denken kann. Mache ich das nicht, wird's ein hübscher Teufelskreis. Und das gibt es ja bei Blog ziemlich häufig. Und auch bei Krimiautorinnen, die sich von negativen Rezensionen und Bemerkungen getroffen fühlen und dann aggressiv zurückbeißen. Zeugt nicht gerade von Überlegung und Souveränität.

Es gibt auch Foren, wo das ganz schnell passiert. Da sind dann immer ein paar Leute, die alles ganz genau und immer besser wissen. Trolle, die man nicht füttern sollte. Am besten ist es, man sperrt sie einfach.

Das andere aber ist, dass man doch einfach - und das ist ein hilfreicher Hinweis für alle Autorinnen - mal etwas genauer schreiben sollte. Schließlich ist das doch das Handwerkszeug eines Autoren, die schriftliche Äußerung. Und das sollte man beherrschen. Oder?

Donnerstag, 24. April 2008

Noch ein Wort

zur Kritikkritikerdebatte:

zu nutz und frommen

jo brauch ma dn de germanistn?
jo de brauch ma, du suamm.
waun de ned umgromm und umgromm und umgromm duan
daun is füü, wos ma gschriamm hom, fiar olle zeit gschduamm

Ernst Jandl


Gefunden, grad heut, bei Bonaventura.

Was ich vergaß:

TW macht eine putzige Anspielung und versteckte Hommage an einen, der da noch kommen wird: Es wird aber trotzdem auch so sein, dass die ganz großen Innovatoren, wo immer sie jetzt stecken mögen, Individuen sind, die aus irgendwelchen Ecken kommen, von denen wir keine Idee haben. Vielleicht aus der finnischen Taiga, dem saarländischen Bliesgau oder aus dem paraguayischen Regenwald.

Bliesgau! Ha! Weiß doch jeder, wo das ist.

Ach, Albertsen.

Die Geschichte in Hellenbellen finde ich übrigens auch gut. Sprachlich nicht gar so gelungen, mir zu hackig, zu atemlos, zu wenig flüssig erzählt. Z.B. die Wiederholungen auf der ersten Seite, "der Getroffene", nee, das ist ungeschickt. Aber wieso ratlos? Was gibt's da zu raten? Natürlich, wenn man das nicht versteht, wenn man das alles erklärt haben möchte, statt in der Geschichte zu bleiben... Mir gefällt sie. (Ich hätte übrigens den Absatz mit "ich komme mit" und den darauf gestrichen. Man muss immer alles streichen, was die Geschichte zu deutlich und zu eindeutig macht, gell, dpr?)

* sucht Lektoratsjob

Wenn man sich schon als Kritiker

unbeliebt machen kann, probier' ich das auch mal. Obwohl: Es ist jetzt keine richtige Kritik, weil ich nämlich kein Rezensionsexemplar bekommen habe, sondern es selbst bezahlen musste. Also werden auch keine Standards bedient, sondern es ist einfach nur ein Geplauder der Leseindrücke.

Ich habe nämlich jetzt fünf Mal in das neue Krmiijahrbuch reingeblättert und dieses und jenes gelesen. Ich finde es toll, dass es das Jahrbuch gibt und ich werde es auch weiterhin kaufen. Aber dieses hier fand ich ziemlich langweilig. Das lag nun aber leider zum großen Teil daran, dass ich nicht nur Zielgruppe gehöre: Zwei große Teile des dieses Jahr übrigens viel übersichtlicheren Jahrbuchs widmen sich den Kriminalfilmen und -hörspielen. Und da ich höchstens zweimal im Jahr ins Kino gehe, recht wenige DVDs sehe, keinen Fernseher habe und statt Radio zu hören eher lese oder Sport mache, interessiert mich die Literatur über diese Themen gar nicht. Überhaupt nicht. Null, nada, nüscht. Also, dazu sage ich mal gar nichts.

Aber das andere fand ich auch nicht so dolle. Angefangen beim Umschlag. Dass auf dem Bild Anobella zu sehen ist, ist schön. Schönes Bild, schönes Vor-Bild. Aber: Die Schrift "Krimijahrbuch" finde ich grausig verzerrt, die Herausgebernamen kann ich überhaupt nicht lesen. Hellrot auf Hellgrün! Und der Pfeil ist auch völlig unnötig und stört mich. Nun gut.

Aufgeschlagen. Die beiden Gespräche zwischen dpr und Ulrich Noller. Na gut. Meinswegen. Nicht gerade ein Höhepunkt der Kunst, aber immerhin sind einige Frechheiten und viele Empfehlungen und Abräte drin, zu denen ich doch nie kommen werde. Mit wenigen Ausnahmen. Jedenfalls bin ich immer froh, wenn mir Menschen, die so viel mehr lesen als ich und deren Geschmack ich halbwegs einordnen kann, nochmal das eine oder andere zusammenfassen und vorschlagen.

USA - die Krimipreise. Sorry, Burnt, I'm not interested.
Bilavsky - kann ich nicht beurteilen, weil ich keinen Überblick über die österreichischen Krimis habe. Bei dem einen oder anderen nicke ich: Jau.
SIEBEN für die Ewigkeit - kannte ich schon. Aber das passiert halt in einem Jahrbuch. Abgehakt.
Menschen... - nee, das fand ich alles ziemlich langweilig. Wenn schon ein Gespräch mit einem Autoren, dann muss es viel knackiger sein und tiefer gehen. Nicht dieses: Was hast du hier gemacht, wie bist du darauf gestoßen, was kommt in den nächsten Büchern. Etwas besser ist das Interview mit Gilbert Adair, aber auch das fand ich noch zu oberflächlich. Ja, ich weiß, das kann man nicht in so wenigen Seiten undsoweiter. Aber dann brauche ich es auch nicht. (Man kann es übrigens schon, es ist nur sehr schwierig. Oder man braucht Gesprächspartner, die das auch können: siehe unten.)

Alte Krimis.
dpr - natürlich. Gut. Stilistisch nicht immer ganz rein, aber gut. Wenn ich jetzt schreiben würde: recht kenntnisreich, wäre es ein Verriss, aber es ist wirklich kenntnisreich. Wenn ich das vergleiche mit den Auslassungen von Jochen Vogt, dann muss ich meinen Chapeau ziehen. Glatt überholt, den Professor (wieso Professor? Wieso nicht Prof. Dr.?). Und Vogt scheint das alles kaum zur Kenntnis zu nehmen.
Dr. Mabuse - na, ok.
Den Rest habe ich noch nicht gelesen, freue mich aber drauf, weil es Sachen anspricht, die mich interessieren, die auch teilweise neu für mich sind.

Höhepunkt des Ganzen ist das Interview mit Thomas Wörtche. Das ist jetzt wirklich ein Beitrag, den ich gelungen finde. Herzerfrischende Antworten, solide mit Fakten und Theorie unterfüttert, ohne aufdringlich zu sein, und zwischendurch mal knackig einen draufgehauen. Gut gemacht. Während ich seinen "staubtrockenen, humorlosen und kondensierten Kriterienkatalog" auch wieder etwas daneben finde, etwas zu gewollt.

So, jetzt haut mich. Aber ich dachte, wenn es schon keiner richtig bespricht, sag' ich mal einfach etwas Unausgegorenes dazu.

Hellenbellen

findet die Krimakte überhaupt nicht spannend: Nix mit Suspense ist der Verriss übertitelt. Dafür erwähnt er Albertsen. Aber wie! Die meisten (Geschichten) plätschern, oft psychologisch unglaubwürdig, bis zum Ende vor sich hin. Norbert Horst, Jürgen Albertsen und Carlo Schäfer lassen einen eher ratlos zurück. Einige, wie Henrike Heilands Theaterstück, Arthur Gordon Wolf und Sebastian Spengler, sind einfach missglückt. In diesem Umfeld wird Dieter Paul Rudolph mit seinem etwas länglichen Schulaufsatz „All-inclusive oder Wie ich meine großen Ferien verbracht habe“ zum Höhepunkt. Doch Schulaufsätze sind nicht spannend.

In der "Welt",

schreibt der Perlentaucher: Aus Anlass der Debatte um Gregor Schneider, der einen Sterbenden ausstellen will, erinnert Uta Baier im Feuilleton an einen anderen Skandalkünstler: Michelangelo, der nachts heimlich Leichen sezierte: "Ein Kunstskandal sondergleichen, an den das Ausstellen eines freiwilligen Toten nicht heran reicht. Doch niemand wendet sich heute angeekelt und empört von Michelangelos 'David' oder der Sixtinischen Kapelle ab, obwohl die Perfektion dieser Kunstwerke auf eben diesem Tabubruch des Sezierens und Kennenlernens des menschlichen Körpers beruht."

Sie vergisst dabei, dass Michelangelo das nicht als Kunst ausgegeben hat. Sondern es war für ihn Voraussetzung für seine Kunst. Das ist doch wohl ein Unterschied.
Immerhin hat Schneider es geschafft, in die Feuilletos zu kommen. Und vielleicht denkt der eine oder andere doch darüber nach. Ob es Kunst, was er da macht, und was er angeblich vorhat (auch zwei unterschiedliche Sachen, denn vielleicht war der Eklat durch die Ankündigung allein ja so geplant und eine reine Werbemaschinerie, die sehr schön gegriffen hat), ob das Kunst ist, bezweifle ich sehr stark.

Dafür

müsste der Perlentaucher eigentlich einen Preis bekommen, für solche Bemerkungen: Die FAZ diskutiert über Jutta Limbachs Buch "Hat Deutsch eine Zukunft?" und zwar, äh, naja... im Reading Room.

Mittwoch, 23. April 2008

Was lernt man heute noch?

Dass der Perlentaucher inzwischen unverzichtbar geworden ist. Nicht nur wegen Formulierungen wie aspirin-plus-c-große Portionen eines Spitzenrestaurants. Sondern auch den perlenhaften Ausschnitt aus der Kritik: Die filigranen Gerichte ('Seezunge gedämpft mit Petersilienaroma, Blumenkohlmousseline, Imperial-Kaviar und Sauce Colbert') sind in kühler, grafischer Sinnlichkeit auf Porzellan fotografiert wie Mädchenakte in weißgekachelten Badezimmern.

Nicht vergessen.

Heute ist der Tag des Buches. Und des Urheberrechts. Und des Bieres. Und mein Namenstag. Wenn das nichts ist.

Dass das Urheberrecht dazugehört, wird gerne vergessen. Schließlich will ja niemand die Geschäfte stören. Und da sind die Urheber oft doch ein wenig im Weg. Denn sie verlangen einfach zu viel: angemessene Beteiligung am Gewinn, angemessenen Lohn für Übersetzungen, angemessene Bezahlung für Illustrationen. Und dass man ihre Bücher auch pflegt. Dass man gut übersetzt. Dass man die Reihe auch schön der Reihe nach publiziert und nicht kreuz und quer wie im Unionsverlag von den beiden Schwestern Thran. Dass man die Bücher schön lieferbar hält und es einem nicht geht wie Lawrence Block, von dessen 70 Bücher nur zwei zu haben sind.

Und dass man ihnen ihre mühsam erarbeiteten Sachen nicht klaut und z.B. einfach ins Netz stellt. Bei Youtube denke ich immer darüber nach, ob das wohl alles rechtens ist, was da veröffentlicht wird. Ich zweifle. Jetzt gibt es Fernsehinterviews von Arno Schmidt, die dem WDR gehören. Die Arno-Schmidt-Stiftung hat sie auf einer DVD veröffentlicht. Und nun sind sie plötzlich auf Youtube zu sehen. Hat der Dieb für die Publikation an die Stiftung oder den WDR bezahlt ? Wohl nicht.

Montag, 21. April 2008

Jau!

Nich aufhörn nur weil swer. Große Kopf imma mit denge. Kann auch Frau macha.

Klasse!

Ja, ja, das Los der Intellektuellen:

mussu imma denge, denge, denge, middi Kopf

Nie etwas Wahreres gelesen:

Lesa isse leichd, aba sreibsdu isse swer. Danke, Audora Fippy.

Sonntag, 20. April 2008

Ein sehr aussagekräftiges Beispiel

für die Dalai-Lama-Rezeption hierzulande bietet eine Fechterin: Duplitzer schlägt dafür die Lehren des Dalai Lama vor, die hätten ihr sogar beim Fechten geholfen: "Ich habe einen inneren Frieden gefunden. Ich habe sechs buddhistische Bücher des Dalai Lama gelesen. Man geht danach ein bisschen unbeschwerter durchs Leben", sagte sie in dem Interview.

Gelungene Übersetzungen

bietet heuer Frau Krimi an. Beispiele?
EP: Hmpf. Das übersetzt sie gekonnt mit Superagent! Always these foreigners. (Korrektur von mir.)

Und: EP: Ha! Daraus wird, ebenso stilsicher: I am already hungry. I will call my Olde to bring me some dumplings.

(Man vergesse nicht, dprs Ergänzung zu lesen und zu würdigen. Wenn mir auch noch ein oder zwei bottinische Dämonen fehlen. Ist nicht EP jahrelang Alkoholiker gewesen? Na also.)

Freitag, 18. April 2008

Unsere Liberalen, immer

für einen Lacher gut (und da reicht mir schon die Überschrift): FDP-Politiker werfen der Kanzlerin berechnendes Verhalten vor. Ja, was denn sonst, Jungs. Und? Fasst euch mal an die eigene Rotznase.

Nett:

hardboilige Geschichte. Weiter so, Herr Bernd! (Meine ich ernst.)

Ertappt.

Jetzt sind nämlich Herr Kid und die von ihm ganz richtig als Hamburgs attraktivste Bloggerin titulierte Henrike gleichzeitig in Wien. Diewelt ist klein. Viel Spaß im Bräunerhof. Und auch sonstwo.

Kein Wunder, stehen sie doch in meiner Favoritenliste untereinander. Wie auch dpr und Anobella. Na?

Achja, die Presse.

Im Perlentaucher fand ich diese typische Notiz mit dem Hinweis auf den Dummy-Blog, aus dem sie's haben. Typisch, weil es in der Presse überall gleich zugeht: Der Gruner und Jahr-Verlag vergibt den Henri-Nannen-(vormals Kisch)-Preis, neuerdings auch für Fotografie. Aber gibt es überhaupt eine Welt außerhalb von Gruner und Jahr?, fragt Oliver Gehrs: "Wir können hier exklusiv schon mal vorab die Gewinner verkünden, denn in den sechs journalistischen Kategorien sind ausschließlich Arbeiten aus Gruner und Jahr-Zeitschriften nominiert. Es sind: Stern, stern.de, Neon, Living at home, view und Brigitte. Herzlichen Glückwunsch! In der Jury saßen übrigens Bildredakteure und Artdirektoren von: Stern, stern.de, Neon, Living at Home, view und Brigitte."

Gelesenes
Gelistetes
Kriminales
Literarisches
Neugekommenes
Rezensiertes
Zitiertes
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren