Wenn's der Alligator
wieder mal nicht schafft, muss ich es doch wohl noch selbern nachtragen: Wie jeden ersten Freitag besprach auch heute Thomas Klingenmaier in der Stuttgarter Zeitung Krimis, kurz und präzise. Und zwar: Mechtild Borrmann: Mitten in der Stadt. Pendragon / Garry Disher: Beweiskette. Unionsverlag / Martin Walker: Bruno, Chef de police. Diogenes / Stefan Slupetzky: Lemmings Zorn. Rororo TB / Eric Ambler: Der Fall Deltschev. Diogenes TB. (Alles wohl nur für Abonnenten online - ich hab's jedenfalls nicht gefunden.)
Walker: nicht ohne Überzeugungskraft
Borrmann erzählt diszipliniert, unaufgeregt, einsichtig.
Disher: Staunenswert ruhig, ohne alle Effekthascherei, nimmt er seiner fiktiven Polizeiwelt den letzten Rest beruhigender Verlässlichkeit.
Slupetzky: eine Studie von Mut und Zumutung, vom unerwartet Guten im schmucklosen Alltag, vom überrumpelnd Destruktiven in der vermeintlichen Sicherheit des kleinen Zivillebens.
Und Ambler zeigt, dass Sicherheit und Recht, die nicht für alle gelten, im Zweifel für niemanden gelten: ein höchst aktuelles Unterfangen.
Lobe, lauter Lobe. Schön.
Walker: nicht ohne Überzeugungskraft
Borrmann erzählt diszipliniert, unaufgeregt, einsichtig.
Disher: Staunenswert ruhig, ohne alle Effekthascherei, nimmt er seiner fiktiven Polizeiwelt den letzten Rest beruhigender Verlässlichkeit.
Slupetzky: eine Studie von Mut und Zumutung, vom unerwartet Guten im schmucklosen Alltag, vom überrumpelnd Destruktiven in der vermeintlichen Sicherheit des kleinen Zivillebens.
Und Ambler zeigt, dass Sicherheit und Recht, die nicht für alle gelten, im Zweifel für niemanden gelten: ein höchst aktuelles Unterfangen.
Lobe, lauter Lobe. Schön.
Giorgione - 3. Jul, 22:57