Gefunden: Eine etwas angestaubte Krimidiskussion,
die leider immer noch nicht zu Ende geführt wurde. Höchstens heimlich, mit einigen schönen Ergebnissen. Wie dem Krimi-Jahrbuch, in dem Thomas Wörtche seine Ansätze ausformuliert hat. Oder dem Bemühen, Astrid Paprottas hohe Kunst zu würdigen. Und dann die anderen. Wobei man sieht, was das Krimi-Jahrbuch bedeuten kann.
Im "Angestaubt"-Blog u.a. die Klage:
TW schreibt: “Vor allem, da zunehmend Vergleichsmöglichkeiten fehlen wg. Unkenntnis und irgendwo der scheindemokratische “Konsens” aufgekommen ist, jede Meinung sei “gleichviel” wert. Das freut “den Markt”.”
Zustimmung von meiner Seite, nur, wo sind die Leute die die Kenntnis haben, eine “gewichtige” Meinung begründen und vertreten können? Es gibt nicht so viele und diese Stimmen gehen, leider, leider, im Gebrabbel einer Frau Wolff oder einer Frau Chaplet unter. Wenn Leute wie Ulrich Baron oder wie Kolja Mensing dumme Schafsromane im Feuilleton bejubeln, dann bekomme ich Kopfschmerzen. Leider keine Ausnahmen. Wo findet denn fundierte Krimikritik und -analyse statt? Ich will nichts klein reden, ich freue mich über jeden vernünftigen und streitbaren Text und jeden Kritiker/Autor/Laien, der solche Texte schreiben kann - es gibt nur nicht so viele oder sie haben keine Plattform. Dazu kommt die Denkfaulheit und das in den Köpfen vorhandene Urteil, Krimis haben bitte nichts anderes als Unterhaltung zu sein - oder sie sind gleich “literarische Krimis”.
Wieso eigentlich gibt es keine ordentliche Kriminalliteraturwissenschaft? Gibt es mehr als ein paar Ansätze? Bitte melden! Auch die Ansätze.
Im "Angestaubt"-Blog u.a. die Klage:
TW schreibt: “Vor allem, da zunehmend Vergleichsmöglichkeiten fehlen wg. Unkenntnis und irgendwo der scheindemokratische “Konsens” aufgekommen ist, jede Meinung sei “gleichviel” wert. Das freut “den Markt”.”
Zustimmung von meiner Seite, nur, wo sind die Leute die die Kenntnis haben, eine “gewichtige” Meinung begründen und vertreten können? Es gibt nicht so viele und diese Stimmen gehen, leider, leider, im Gebrabbel einer Frau Wolff oder einer Frau Chaplet unter. Wenn Leute wie Ulrich Baron oder wie Kolja Mensing dumme Schafsromane im Feuilleton bejubeln, dann bekomme ich Kopfschmerzen. Leider keine Ausnahmen. Wo findet denn fundierte Krimikritik und -analyse statt? Ich will nichts klein reden, ich freue mich über jeden vernünftigen und streitbaren Text und jeden Kritiker/Autor/Laien, der solche Texte schreiben kann - es gibt nur nicht so viele oder sie haben keine Plattform. Dazu kommt die Denkfaulheit und das in den Köpfen vorhandene Urteil, Krimis haben bitte nichts anderes als Unterhaltung zu sein - oder sie sind gleich “literarische Krimis”.
Wieso eigentlich gibt es keine ordentliche Kriminalliteraturwissenschaft? Gibt es mehr als ein paar Ansätze? Bitte melden! Auch die Ansätze.
Giorgione - 14. Jun, 15:57
Aha.
bye
dpr
Nur weiter so, dpr,