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Montaigne über Sloterdijk

Aus gegebenem Anlass blättere ich wieder in Montaigne. Und finde wieder was, was auf Cicero gemünzt ist, aber gut zu Sloterdijk passt:

Wenn ich eine Stunde darauf verwendet habe, ihn zu lesen, was für mich schon viel ist, und mir dann klarzumachen suche, was ich denn an greifbarem Gewinn verbuchen könnte, fasse ich meist nur Wind; denn bis zu den seinem Anliegen dienlichen Argumenten, bis zu den Begründungen, die den Kern der Sache berührn, auf den ich doch aus bin, ist er noch gar nicht vorgedrungen.

Und wird er auch nicht vordringen. Buch zu!

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