Über Weblogs
schreibt Hanns-Josef Ortheil: Heute nämlich sitzen die Autoren und Dichter nicht mehr allein in ihrer Klause, sondern bewegen sich mit ihren Texten und Weblogs im Netz. Die Weblogs sind ins Netz gestellte Tagebücher, Notizen oder Werkstattberichte, die von jedermann eingesehen und kommentiert werden können. So nimmt der Leser gleichsam ungefiltert und zeitgleich an der Entstehung von Texten teil, die man nicht mehr als Botschaften aus einer Isolation, sondern als Elemente einer kommunikativen Strategie verstehen muss. Die Werkstatt von heute ist daher eher ein kollektives Projekt als die schalldichte Höhle von früher.
Giorgione - 27. Okt, 22:28