Was lernt man heute noch?
Dass der Perlentaucher inzwischen unverzichtbar geworden ist. Nicht nur wegen Formulierungen wie aspirin-plus-c-große Portionen eines Spitzenrestaurants. Sondern auch den perlenhaften Ausschnitt aus der Kritik: Die filigranen Gerichte ('Seezunge gedämpft mit Petersilienaroma, Blumenkohlmousseline, Imperial-Kaviar und Sauce Colbert') sind in kühler, grafischer Sinnlichkeit auf Porzellan fotografiert wie Mädchenakte in weißgekachelten Badezimmern.
Giorgione - 23. Apr, 10:07