Allerorten

uzt man mich wegen meiner Ablehnung der Pdf-isierung von Watching the detectives. Das ist gemein. Deswegen möchte ich noch einmal betonen, dass ich nicht grundsätzlich etwas gegen pdfs habe. Nur sah ich voraus und sehe es inzwischen eingetreten, dass keiner mehr auf dprs Rezensionen reagiert, seit sie nicht im Blog, sondern als pdf erscheinen. Dass er damit eine Verarmung der Krimiwelt en gros und en detail eingeläutet hat, wird er dereinst wie Tinas Begleiter in der wiesbadener Unterwelt vor Poe, Doyle und Hammett zu verantworten haben.
Anobella - 3. Jul, 18:56

kannst du bitte in zukunft deine rezensionen hier einstellen

und nicht mehr auf einer anderen plattform? ich sehe voraus, und es ist schon längst eingetreten, dass keiner auf deine rezensionen reagiert, weil sie noch nie im blog erschienen sind.

*uzt

Giorgione - 3. Jul, 21:51

Quark.

Fühlt sich noch mehr veruzt und unverstanden und allein und einsam und überhaupt.
Henny (anonym) - 3. Jul, 20:46

Woher weißt Du das, Georg?

Henny

Giorgione - 3. Jul, 21:48

Was?

Das mit Tina?
bernd (anonym) - 3. Jul, 23:25

Ich kann Deine Sorge

sogar ein wenig nachvollziehen.

Aber ich sehe auch das Potential, welches in dem "Projekt" steckt.

Alles andere ist ja vielleicht auch eine Frage der Gestaltung und der Gewöhnung.

Giorgione - 4. Jul, 13:32

Welches denn?

* erklär mal
dpr (anonym) - 4. Jul, 09:51

Pikant, pikant,

ist das, was die Frau A. da sagt, durchaus. Die schärfsten Kritiker der Elche sind noch immer selber welche. - Aber mal gaaaaanz nüchtern: Rezensionen sind traditionell die am wenigsten kommentierte Textsorte bei wtd. Erstens. Zweitens: Natürlich kann man die Sachen kommentieren! Per Klick sind die Texte jederzeit nachzulesen und ist es wirklich zuviel verlangt, wenn ein Kommentator ein "@Pieke-Rezi" oder sonst was zur Orientierung schreiben muss? - Aber ich seh schon: Ich muss am Montag mal ein paar Dinge klarstellen. Und das mit dem Nichtkommentieren stimmt so ja gleich gar nicht. Es sind hier MAILS mit teilweise sehr ausführlichen Kommentaren eingegangen. Positives und Negatives, auch darauf gehe ich nochmal ein. Das Positive hat überwogen, sure...

bye
dpr

Giorgione - 4. Jul, 13:46

Das ist

durchaus nicht pikant. Denn ich veröffentliche ja (mit äußerst wenigen Ausnahmen wie dem Kritikerstammtisch) nicht auf irgendwelchen "Plattformen", sondern in Zeitungen etc., die mich dafür bezahlen. Unter anderem damit verdiene ich meinen kargen Lebensunterhalt. Warum also sollte ich das lassen und meine Rezensionen hier publizieren? Oder überweist ihr mir die Differenz?

Dass du Leserbriefe bekommen hast, freut mich, aber davon habe ich überhaupt nichts. Du sagst, man könne es im Blog kommentieren. Warum macht es keiner? Das muss dann wohl am System liegen.

* hat noch nie Elche kritisiert
Anobella - 4. Jul, 13:47

georg ist überfordert von seiner eigenen threadorganisation.

*wiegt mit dem kopf

dpr (anonym) - 4. Jul, 14:07

Ach!

Literaturkritik.de ist eine Zeitung und zahlt Honorare? Na, dann ma hin! - Und genau das ist eines der Ziele: Guten AutorInnen Honorare für gute Arbeit zahlen zu können. Müsstet du also dafür sein. Oder?

bye
dpr
Giorgione - 4. Jul, 14:15

Wieg du nur.

an dpr: Dann bin ich dafür. Der Rest per PN.

(Und literaturkritik.de ist tatsächlich auch eine Zeitung. Dass du das nicht weißt, kann man dir nicht vorwerfen.)
tinius - 4. Jul, 14:37

Ich finde eine pdf - Lösung auch nicht wirklich gut, schon weil es dazu eines externen Programmes bedarf, das immer erst laden muß und dann recht heftig auf die Ressourcen geht. Außerdem - das ist jetzt rein subjektiv - erwarte ich, daß ich auf einer Internetseite die Inhalte sofort zugänglich finde. Pdfs nutze ich eigentlich nur, wenn es sich um relativ lange oder mit vielen Grafiken versehene Texte handelt. Aber letztlich muß dpr das entscheiden, und er wird anhand von download - Statistiken sehen, ob die Zugriffe (weiterhin) erfolgen. LG tinius

Giorgione - 4. Jul, 14:46

Kann sein,

dass ich erst jetzt verstanden habe, worum es dpr geht - sag doch mal: eine Krimizeitschrift zu gründen, die frei (über das Internet) zugänglich ist, die sich von Anzeigen finanziert, in der gute Autoren schreiben dürfen, die auch bezahlt werden. Ist es das? Dann ist es in Ordnung.
krimi.krimi (anonym) - 4. Jul, 15:38

Find ich auch in Ordnung, auch wenn direkt lesen zweifellos bequemer ist. Wenn dpr ein paar Euro für seine Mordsarbeit bleiben, ist das auch in Ordnung. Er könnte ja auch das Blog mit Werbung zukleistern. Wäre eine Alternative.
tinius - 4. Jul, 15:43

Das wäre durchaus denkbar und legitim, denke ich. Aber allein die Aneinanderreihung von Rezensionen dürfte dann nicht ausreichen. Und es behebt nicht meine Bedenken : eine solche Zeitschrift wählt letztlich nur noch das Internet als Vertriebsweg und klinkt sich m.E. aus dem eigentlichen Medium aus, indem es sich den Kriterien schnelle Zugänglichkeit, Durchsuchbarkeit von außen (Suchmaschinen) etc. entzieht. Das hat mit Sicherheit Konsquenzen für die Nutzerzahlen - aus "Laufkundschaft" wird ein eingeschworener Abonnentenkreis bzw. Nutzerkreis. Wenn ich meine Zugriffsstatistiken zum Maßstab nähme, fielen gut 80 % Leser fort.
dpr (anonym) - 4. Jul, 16:28

Lieber Herr Tinius,

PDF-Dokumente werden durchaus von Suchmaschinen gelistet. Bei denen, die ich ins Netz stelle, ist es jedenfalls so. Und die Zugriffszahlen unterscheiden sich nicht von denen der Blogseiten. Es gibt Stammleser, Laufkundschaft, Googlekundschaft... Was ist ein "externes Programm"? Den Acrobat Reader sollte man auf seinem Rechner haben. Programme außerhalb des Browsers laufen übrigens ständig, wenn man surft - dies nur mal nebenbei. Die Zeitschrift ist, auch das nur am Rande, eben keine Aneinanderreihung von Rezensionen. Es gibt kürzere und längere Aufsätze, gerade letztere sind ein wenig unelegant in Blogs. Im übrigen bin ich durchaus für einen "Medienmix". Blogs sind nicht der Nabel der digitalen Welt, und wenns nicht so aufwendig wäre, hätte ich längst auch Multimediaelemente im Angebot.
Zu "wtd als Zeitschrift" gibts aber am Montag noch ein paar Sätze mehr. Im Blog.

bye
dpr
*muss "sodo" eingeben
**hallo?
tinius - 4. Jul, 16:50

Dpr, klar wird das Pdf - Dokument als solches gelistet, aber nicht dessen Inhalt. Der ist also nicht gezielt durchsuchbar. Aber es scheint, die Diskussion ist zumindest im Moment obsolet, weil Blogeinträge nach dem 26. Juni anscheinend nicht mehr bei google in der normalen Suche auftauchen....
Giorgione - 4. Jul, 17:04

Ja, ja,

ich bin ja ein wenig langsam von kapee (wo kommt das eigentlich her, ist mir so geheimnisvoll wie "husch, husch, die Waldfee", das ja auch viele kennen, aber keiner weiß, woher es stammt), aber jetzt habe ich's verstanden.

Und nun, da ich es verstanden habe, finde ich es gut. Krimizeitschrift als pdf. Ist doch eine Klasse-Idee. Siehe unter Lesebefehl.

* kann nichts mehr schiefgehen, jetzt wo auch ich...
dpr (anonym) - 4. Jul, 17:08

?

Seit 26. Juni nicht mehr bei Google? Also meine tauchen da auf... oder versteh ich jetzt etwas völlig miss? --- Ja, endlich! Georg Saulus geht nun als Georg Paulus auf große wtd-PR-Tour und schreibt seine Gemeindebriefe...

bye
dpr
Giorgione - 4. Jul, 17:09

Käuft,

käuft, käuft!

Achso, kostet ja nix. dpr: Erhöhe doch mal schnell den Preis!
tinius - 4. Jul, 17:30

Sucht man Deinen Beitrag "Pieke verfinstert den Tag" taucht er nur als Schlagzeile bei wikio auf, nicht als Ergebnis in der allgemeinen Suche. Auch für wtd - Die Zeitschrift findet sich bei genauer Titelsuche nur ein Verweis auf einen Eintrag vom 8. Juni, während der vom 27.06 nicht auftaucht. LG tinius
krimi.krimi (anonym) - 4. Jul, 17:46

Das ist ja ausgesprochen ominös. Meine →"reißerische Werbung" von gestern findet Google ganz normal. Wahrscheinlich gehören "Pieke" "verfinstert" "den" und "Tag" zu den unanständigen Wörtern, die bei Google auf dem Index stehen.
tinius - 4. Jul, 18:00

Das ist wirklich seltsam, aber kann natürlich sein, daß es bei google einen Aussetzer für ein paar Tage gab / gibt (angeblich stehe ein pagerank - update bevor, das zu solchen Erscheinungen führen könne), aber dann würden eigentlich auch die anderen Einträge im Nachhinein indiziert. Einzelne Einträge erscheinen, die meisten aber nicht. Und das Phänomen ist blogunabhängig. Eine Bloggerin mit WP auf eigenem Webspace und ein Blogger von blogger.com haben dasselbe bemerkt.

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Lesebefehl (-empfehlung)

Schmidt liest Proust. Verlag Voland & Quist --------------------------------------------- Alice Schmidt: Tagebuch aus dem Jahr 1955. Suhrkamp Verlag // und als Ergänzung und überhaupt unverzichtbar: Josef Huerkamp: Der Landschafter auf der Höhe. Neisse Verlag --------------------------------------------- Judith Kuckart: Die Verdächtige. Dumont --------------------------------------------- Schreibheft 69: Ezra Pound im St. Elizabeth's Hospital für kriminelle Geisteskranke. --------------------------------------------- Dieter Paul & Rudolf: Menschenfreunde. Shayol Verlag --------------------------------------------- Watching the detectives. Die Krimzeitschrift als pdf. 4 Ausgaben sind "lieferbar"

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