<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://giorgione.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://giorgione.twoday.net/">
    <title>Georg. Gefundenes und Erfundenes (schlicht und einfach) : Rubrik:Zitiertes</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/</link>
    <description>schlicht und einfach</description>
    <dc:publisher>Giorgione</dc:publisher>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-26T06:16:43Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/icon.gif" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2398893/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2358665/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2283180/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2283114/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2254009/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2253608/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2203760/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2203755/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2188980/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2188487/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2123381/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2118959/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2118678/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2116318/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://giorgione.twoday.net/stories/2109428/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/icon.gif">
    <title>Georg. Gefundenes und Erfundenes</title>
    <url>http://static.twoday.net/icon.gif</url>
    <link>http://giorgione.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2398893/">
    <title>Noch ein Pound:</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2398893/</link>
    <description>In a Station of the Metro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The apparition             of these faces                 in the crowd:&lt;br /&gt;
Petals                 on a wet, black                  bough.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(geschrieben 1913 oder 1914)</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-20T18:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2358665/">
    <title>Schnell!</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2358665/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Peabody hatte das verbotene Wort ausgesprochen. Einer der Polizisten brach im Laufschritt zum Markt der Färber auf, wobei er die ganze Zeit das Wort &quot;schnell!&quot; vor sich hin grummelte. Er verfluchte den Inspektor und all die Ingiriss mit ihren hochroten Gesichtern, die es immerzu so widernatürlich eilig hatten, ihre gottlosen Werke zu verrichten, und die es schlicht nicht zulassen wollten, dass die Mäander der Zeit einfach dem Lauf der Tage und Jahrhunderte folgten und sich von selbst entwickelten - sollten sie doch als Schweine wiedergeboren werden&quot;!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in: Patrick Boman: Peabody beugt das Knie. Zebu Verlag</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-16T15:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2283180/">
    <title>How</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2283180/</link>
    <description>small birds        flit&lt;br /&gt;
from bough&lt;br /&gt;
to bough to bough&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
to bough to bough to bough&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gary Snyder: in: Gefahr auf den Gipfeln. &lt;a href=&quot;http://www.beatnet.de/public_html/docs/verlage/stadtlichter/index.html&quot;&gt;Stadtlichter &lt;/a&gt;Presse, ganz, ganz frisch.</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-03T18:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2283114/">
    <title>Joanne Kyger</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2283114/</link>
    <description>Du glaubst, dieser Stapel Geschriebenes sei &quot;gelehrt&quot;?&lt;br /&gt;
Aus dem können wir folgern ...&lt;br /&gt;
Daraus können wir sehen, daß ...          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, es ist eine Detektivgeschichte der Leidenschaften,&lt;br /&gt;
Abendessen, Blutsverwandtschaften, um die sich die Geschichte unseres Lebens&lt;br /&gt;
dreht.          &lt;br /&gt;
Deshalb genug von dem Lied, das ich da etwas früher&lt;br /&gt;
gesunden habe, ich auf dem laufenden mit den brandheißen Angeboten&lt;br /&gt;
der modernen geschichtlichen Offenbarung, kaum einen Tag alt.&lt;br /&gt;
Es ist das hungrige Wachsen der Zukunft, das wissen willst,&lt;br /&gt;
ob &lt;cite&gt;du&lt;/cite&gt; weißt. Also was&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist mit dem Reh im Garten, das die bis jetzt noch ungeborenen Äpfel&lt;br /&gt;
abgrißt. Ein kleiner Reh-geh-weg-Tanz? bumm&lt;br /&gt;
bumm auf Töpfe und Pfannen? wenn es gerade im letzten Sommer&lt;br /&gt;
einen herzlähmenden Einblick in den größeren Fresser der Natur gab?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du &lt;cite&gt;zäunst&lt;/cite&gt; ihn ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: Joanne Kyger: Detektivgeschichten der Leidenschaft. &lt;a href=&quot;http://www.beatnet.de/public_html/docs/verlage/stadtlichter/index.html&quot;&gt;Stadtlichter &lt;/a&gt;Presse. 2006. Ganz frisch für mich.</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-03T18:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2254009/">
    <title>Klarheit des Schreibens:</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2254009/</link>
    <description>Man &apos;bewegt&apos; den leser nur durch klarheit. Wenn man die bewegungen des &apos;menschlichen herzens&apos; schildert, hängt die dauerhaftigkeit des geschriebenen von der genauigkeit ab. Es ist die sache, die wahr ist und wahr bleibt, die sich für den neuen leser frisch hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ezra Pound, in: wie lesen. übersetzt von Rainer M. Gerhardt. Verlag fragmente, 1953 gedruckt in Karlsruhe-Durlach</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-28T09:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2253608/">
    <title>Romantheorie.</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2253608/</link>
    <description>Ich bin für das Unklare. Ein Roman sollte wie eine Uhr sein, der man niemals ansieht, wie spät es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Schuh: Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche. Verlag Zsolnay</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-28T08:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2203760/">
    <title>Metapher:</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2203760/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Verwende nie eine Metapher, ein Gleichnis oder eine andere rhetorische Figur, die du schon einmal gedruckt gesehen hast. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
George Orwell</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-20T08:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2203755/">
    <title>Adjektiv:</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2203755/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Wenn Sie ein Adjektiv verwenden wollen, dann kommen Sie zu mir den dritten Stock und fragen, ob es nötig ist.&lt;/cite&gt; Georges Clemenceau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich das gefunden habe, weiß ich leider nicht mehr.</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-20T08:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2188980/">
    <title>Gedicht des Tages</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2188980/</link>
    <description>Nacht unter Null&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Uhr morgens, die Nacht ist vollkommen still;&lt;br /&gt;
Schnee knirscht unter meinen Skiern federweiß auf den Kufen.&lt;br /&gt;
Ich halte inne am Abgrund des Canyons, schaue hinaus&lt;br /&gt;
über das Große Tal, über die Millionen - &lt;br /&gt;
im Bett, über Betrunkene, Liebende, die anlaufende Maschinerie, Schmelzöfen,&lt;br /&gt;
allein, wachsam, während die Welt ins Chaos rollt.&lt;br /&gt;
In den schwarzen Himmeln geht der Mond ins erste Viertel - &lt;br /&gt;
über die scharf umrissenen Silhouetten der Städte,&lt;br /&gt;
wo die Kälte liegt, kristallin und schweigend&lt;br /&gt;
eingeschlossen in den Bergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenneth Rexroth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der wunderbaren Reihe Saxifraga des wunderbaren Verlags &lt;a href=&quot;http://www.vmpm.de/vmpm_aussteller_detail.php?AID=12&amp;SID=fac596f27f19c1ff5f217399d4622982&quot;&gt;altaQuito&lt;/a&gt;, dessen Leiter ich noch aus der Töpferei im Schweger Moor kenne. Damals. Vor vielen, vielen Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihe kann man abonnieren (harbaum@gmx.de). Muss man sogar, wenn man die Literatur der Beats mag.</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-17T15:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2188487/">
    <title>Für Bert</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2188487/</link>
    <description>das Zitat des Tages:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;In der Freundschaft ist es eine allgemeine und alles erfüllende Wärme, milde überdies und gleichmäßig; eine beständige und ruhige, ganz Innigkeit und Zartheit, die nichts Brennendes oder Durchbohrendes hat. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michel de Montaigne: Von der Freundschaft</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-17T12:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2123381/">
    <title>Für Wieland-Freunde und solche, die es werden wollen:</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2123381/</link>
    <description>Aristipp an Kleonidas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichwohl - darf ich dirs gestehen, Kleonidas? - däuchte michs schon am Abend des zweyten Tages, als ob mir das majestätische unendliche Einerley unvermerkt - lange Weile zu machen anfange. Himmel und Meer, in Einen unermeßlichen Blick vereinigt, ist vielleicht das größte und erhabenste Bild, das unsre Seele fassen kann; aber nichts als Himmel und Meer, und Meer und Himmel, ist, wenigstens in die Länge, keine Sache für deinen Freund Aristipp; und ich glaube wirklich, daß mir ein kleiner Sturm, mit Donner und Blitz und übrigem Zubehör, bloß der Abwechslung wegen, willkommen gewesen wäre.</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-05T21:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2118959/">
    <title>Das Zitat des Tages</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2118959/</link>
    <description>ist von Lichtenberg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Es ist immer besser einem schlechten Schriftsteller gleich den Gnadenstoß zu geben, als ihn lebendig von unten herauf zu rezensieren.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
(Materialheft I 76)</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-04T22:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2118678/">
    <title>Noch mal Montaigne:</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2118678/</link>
    <description>&quot;Bei meinen Untersuchungen unserer Beweggründe und Verhaltensweisen sind mir jedenfalls die erdichteten Zeugnisse, soweit sie möglich scheinen, ebenso dienlich wie die wahren. Geschehen oder nicht, in Paris oder Rom, dem Hinz oder Kunz - stets zeigen sie mir, wozu Menschen fähig sind, und das zu wissen, ist mir nützlich: Ich sehe mir jedes Beispiel an und ziehe hieraus, ob Wirklichkeit oder deren Schatten, meinen Gewinn; und von den verschiedenen Lesarten, die solche Geschichten oft bieten, bediene ich mich der jeweils ungewöhnlichsten und denkwürdigsten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Essays sind wunderschöne Beispiele von klugen, selbstkritischen, stilistisch brillanten, tastenden, persönlichen Versuchen über sich selbst, über die Welt, über Gott, über die eigenen Vorurteile, über die Gefühle. Über alles. Sehr zu empfehlen. Nicht so sehr die uralte Übersetzung von Johann Daniel Tietz, die es bei Diogenes gibt. Auch nicht die neue und m.E. zu Unrecht so in den Himmel gelobte von Hans Stilett (grausiges Pseudonym übrigens), sondern am schönsten und sensibelsten von Matthias Greffrath. Ich glaube, die kommt demnächst wieder neu raus, sonst sollte man sie antiquarisch suchen. Leider sind sie nicht vollständig, sondern nur eine winzige Auswahl. (Da hat Diogenes aber mal wieder gepennt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten, man lernt Französisch und liest Montaigne im Original. So wie Jorge Luis Borges Deutsch gelernt hat, um Schopenhauer lesen zu können. Tja.</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-04T20:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2116318/">
    <title>Montaigne</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2116318/</link>
    <description>&quot;Dies hier ist ein aufrichtiges Buch, Leser. Es warnt dich schon beim Eintritt, daß ich mir darin kein anderes Ende vorgesetzt habe als ein häusliches und privates. Ich habe darin gar keine Achtung auf deinen Nutzen noch auf meinen Ruhm genommen. Meine Kräfte sind eines solchen Vorsatzes nicht fähig. Ich habe es dem persönlichen Gebrauch meiner Angehörigen und Freunde gewidmet, auf daß sie, wenn sie mich verloren haben (was ihnen recht bald widerfahren wird), darin einige Züge meiner Lebensart und meiner Lebensart und meiner Gemütsstimmung wiederfinden und durch dieses Mittel die Kenntnis, die sie von mir hatten, völliger und lebendiger erhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte es mir gegolten, die Gunst der Welt zu suchen, so hätte ich mich besser herausgeputzt und würde mich in zurechtgelegter Haltung vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will, daß man mich darin in meiner schlichten, natürlichen und gewöhnlichen Art sehe, ohne Gesuchtheit und Geziertheit: denn ich bin es, den ich darstelle. Meine Fehler wird man hier finden, so wie sie sind, und mein unbefangenes Wesen, soweit es nur die öffentliche Schicklichkeit erlaubt hat. Und hätte ich mich unter jenen Völkern befunden, von denen man sagt, daß sie noch der sanften Freiheit der ersten Naturgesetze leben, so versichere ich dir, daß ich mich darin sehr gerne ganz und gar abgebildet hätte, und splitternackt. So bin ich selber, Leser, der einzige Inhalt meines Buches; es ist nicht billig, daß du deine Muße auf einen so eitlen und geringfügigen Gegenstand verwendest.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorrede zu den  &quot;Essais&quot; von Michel de Montaigne, geschrieben am 1. März 1580&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wo mich Saskia gestern gefragt hat, wer mein Lieblingsphilosoph ist: &lt;a href=&quot;http://www.michel-montaigne.de/montaigne_texte.php&quot;&gt;Montaigne&lt;/a&gt;. Eindeutig.)&lt;br /&gt;
(Und das hier noch für Anobella:  Walter Wagner &quot;Franzose wäre ich gern gewesen&quot;. Zur Rezeption französischer Literatur bei Thomas Bernhard. Frankfurt / Main, Berlin u. a.: Peter Lang, 1999. 148 S., brosch.; ISBN 3-631-34585-2. )</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-04T10:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://giorgione.twoday.net/stories/2109428/">
    <title>Intelligenz...</title>
    <link>http://giorgione.twoday.net/stories/2109428/</link>
    <description>&lt;cite&gt;... lähmt, schwächt, hindert ? : Ihr werd&apos;t euch wundern ! : Scharf wie&apos;n Terrier macht se !!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arno Schmidt&lt;br /&gt;
(aus der Reihe: Lieblingszitate)</description>
    <dc:creator>Giorgione</dc:creator>
    <dc:subject>Zitiertes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Giorgione</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-02T14:36:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://giorgione.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://giorgione.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
